Die Blackjack Hall of Fame – Teil 1

Die Blackjack Hall of Fame ist eine Institution die diejenigen Spieler honorieren möchte die sich für das Blackjack Spiel und die Fangemeinde eingesetzt und damit zur großen Popularität diese Spiels beigetragen haben. In der Blackjack Hall of Fame sind eine illustre Zahl von Spielern aufgelistet von denen jeder, auf seine eigenen Art und Weise, seinen Stempel beim Blackjack aufgedrückt hat.

Einige der Spieler in der Blackjack Hall of Fame, wie beispielsweise der Mathematikprofessor Edward O. Thorp und der Computerwissenschaftler Julian Braun, sind bekannt für ihre Beiträge zum theoretischen Verständnis von Blackjack Wahrscheinlichkeiten, Blackjack Strategien und dem Kartenzählen beim Blackjack. Andere hingeben, wie Al Francesco und Tommy Hyland, sind bekannt für ihre Errungenschaften an den Blackjack Tischen von Kasinos. Max Rubin wurde durch die Publikation von verschiedenen Büchern und Schriften bekannt die der großen Öffentlichkeit das Blackjack Spiel näherbrachten. Als Gruppe decken diese Spieler sozusagen alle möglichen Aspekte des Blackjack Spiels ab.

Die Gründung der Blackjack Hall of Fame

Die Idee zur Blackjack Hall of Fame tauchte vor zehn Jahren das erste Mal auf als eine Gruppe von erfahrenen Profizockern 21 (natürlich!) Individuen für die Nominierung und die Aufnahme auswählten. Die Jury bestand aus einer Reihe von professionellen Spielern und es wurden auch Vorschläge von Online Spielern via Internet berücksichtigt. Am Ende einer langen Nacht der Entscheidungen wurden im Januar 2003 schließlich sieben von einundzwanzig Spielern ausgewählt. Die ersten sieben Mitglieder der Blackjack Hall of Fame waren:

Edward O. Thorp

Edward O. Thorp, Professor für Mathematik, gilt als Vater des Kartenzählens beim Blackjack. Seine Publikation, „Beat the Dealer“ wurde im Jahr 1962 veröffentlicht und revolutionierte die Welt des Blackjack. Thorp demonstrierte das ein sorgfältiges aufzeichnen der gespielten Karten es dem Spieler ermöglicht die Wahrscheinlichkeit für die verbliebenen Karten im Kartenstapel zu bestimmen. Mit Hilfe einer entsprechenden Einsatzstrategie kann der Spieler den Kartengeber schlagen.

Al Francesco

Die Kartenzählstrategie von Professor Thorp ist in der Theorie brillant, allerdings gibt es bei der praktischen Anwendung eine Hürde: Blackjack Casino verboten ihren Spielern das Zählen der Karten an den Blackjack Tischen. Al Francesco entwickelte ein Konzept bei dem diese Hürde mit Hilfe eines Blackjack Team Play überwinden wurden konnte. Ein Blackjack Team, bestehend aus einer Reihe von Spielern die die Karten zählen und einen Hauptspieler, konnte so nun die Karten zählen und beim Spielen gewinnen, ohne das die Casinos einen blassen Schimmer hatten das gerade dies passierte.

Ken Uston

Ken Uston war einer der Mitglieder im Blackjack Team von Al Francesco und scharte nach dem Verlassen aus dem Team seine eigenen Leute um sich. Er war (und ist) nicht nur ein Experte im Blackjack Kartenzählen und Team Player, sondern auch ein Meister der Verwandlung; damit die Casinos ihn nicht bei der Ausführung beobachten und davon abhalten konnten. Er schrieb eine Reihe von Büchern über Blackjack Strategien und gewann einen entscheidenden Gerichtsprozess in New Jersey. Man durfte ihm danach nicht mehr den Eintritt in die Casinos von Atlantic City verwehren.

Stanford Wong

Edward Thorp basierte seine Kalkulationen für „Beat the Dealer“ auf der Annahmen das Blackjack mit nur einem Spielkartenstapel gespielt wird. 1975, nachdem die Kasinos vier Spielkartenstapel beim Blackjack eingeführt hatten, füllte Stanford Wong die Lücke und schrieb das Buch „Professional Blackjack“ bei dem detaillierte Methoden und Strategien für das Spielen mit vier Spielkartenstapeln erläutert werden. Professional Blackjack beschreibt außerdem das sogenannte Table-Hopping; ein Spielstil den man auch als „Wonging“ münzte. Wong schrieb auch weitere Blackjack Bücher, publizierte eine Blackjack Newsletter und entwickelte ein Blackjack Analyseprogramm und soll in seiner Freizeit sogar gerne Video Poker und sogar Slots spielen.

Peter Griffin

Nein, es ist nicht der Peter Griffin von der Cartoon Serie „Family Guy“! Es handelt sich um einen Mathematikprofessor der California State University der die Arbeiten und Werke von Edward Thorp im Bereich der Blackjack Theorie weiterentwickelte. Im Jahr 1979 schrieb er „The Theory of Blackjack“ bei dem grundlegende Blackjack Strategien ausführlich und akkurat aufgezeigt werden. The Theory of Blackjack erklärt außerdem die Mathematik die hinter der Blackjack Strategie steckt und erläutert die verschiedenen Ansätze beim Kartenzählen. Des Weiteren enthält dieses Werk eine statistische Methodologie bei der verschiedene Kartenzählmethoden miteinander verglichen werden. Dazu findet sich noch mehr lesenswertes auf weitern Blackjack-Infoseiten.

Tommy Hyland

Seit 1979 ist Tommy Hyland Manager eines der wohl am längsten und erfolgreichsten Blackjack Teams in der Geschichte des Blackjack Team Play. Mit Hyland als Rekrutierer, Trainer, Administrator und Manager, der verschiedene Systeme, darunter Kartenzählen, Computeranalysen, Big-Player Formate und Key-Carding benutzt, konnte sein Team auf der ganzen Welt bei zahlreichen Casinos Millionen von Dollar gewinnen.

Arnold Snyder

Während Arnold Snyder selbst ein sehr erfolgreicher Blackjack Spiele ist beschäftigte er sich hauptsächlich als Blackjack Autor. Er ist unter anderem der Autor von „The Blackjack Formula“ (1980), „Blackbelt in Blackjack“ (1983, 2. Auflage 1998), „The Blackjack Shuffle Tracker's Cookbook“ (2003) und „The Big Book of Blackjack” (2006). Snyder ist auch der Herausgeber des Blackjack Forum das vierteljährlich erscheint und nun online verfügbar ist.